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Krankheitssymptome Kiemenwürmer : Schütteln, rasches Atmen mit weitabstehendem Kiemendeckel, ruckartiges Vorwärtsschwimmen und Scheuern an Gegenständen. Hautwürmer (Gyrodactylus) Milchig weiße Trübungen auf der Haut und beschädigte Flossen. Exakt ist die Diagnose nur mit dem Mikroskop Hauttrüber ( Chilodonella,
Costia, Trichodina) Milchige Ablagerungen auf Körper und Flossen. Die Parasiten befallen auch die Kiemen und verursachen heftiges Atmen, ferner Flossenklemmen und scheuern an Gegenständen Hexamita, Spironucleus Appetitlosigkeit, dunkel gefärbt, Fische sondern sich ab. Fadenartiger weiser Kot, anfangs einzelne weise Pickel in der Kopfregion, später dann Kraterartige Löcher Bakteriel Anfangs milchigweiße Flossen und Kiemenränder, im fortgeschrittenem Stadium Werden die Flossen und Kiemen meist schwärzlich und schließlich sind sie zerstört. Auch nimmt der Körperschleim zu. Bakterielle Flossenfäule wird durch schlechte Wasserverhältnisse verursacht. Diskusseuche Die Fische beginnen sich schwarz zu färben und es setzt einen leichte Verdickung der Schleimhaut ein. Die Fische werde apathisch und reagieren nicht mehr auf Futter. Die Schleimhaut wird immer dicker und es bildet sich einen Netzartige Struktur aus weisem Schleim. Im Endstadium löst sich dann die Schleimhaut in fetzen ab und dadurch wird das Wasser verschlechtert, dadurch werden die Fische nochmals gestresst. Medikamente: Kochsalz Kochsalz wird schon immer in der Aquaristik eingesetzt gegen Ektoparasiten. Als Dauerbad kann man es mit 1gr/l5 Liter einsetzen Als Kurzbad mit 10gr/l Zuerst Behälter mit Aquarienwasser füllen, anschleißend den Fisch einsetzten Dann die gelöste Menge Salz zugeben. Die Fische sind unbedingt zu beobachten, und bei Unwohlsein sofort in sauberes Wasser umsetzen Methylenblau Methylenblau wird vorwiegend gegen Bakterien und Pilze eingesetzt. Zuerst wird 1gr Methylenblau in 1 Liter Wasser gelöst, dies ist dann die Stammlösung. Hiervon wird 100ml auf 100liter wasser dosiert. Zur Vorbeugung oder gegen Laichverpilzung kann man 50 ml/100liter Wasser zugeben. Zunächst stellt man wieder eine Stammlöung her 1gr/1liter Wasser. Zur Behandlung gibt man 6ml/100 Liter Wasser und dosiert am 3. 6. und 9. Tag die halbe Dosis nach. Vorsicht ist geboten bei Salmler, Welsen und Zwergcichliden Metronidazol wirkt auf die meisten Flagellatenarten . Man gibt 500mg Metronidazol auf 100liter Wasser über drei Tage mit einer Temperaturerhöhung um 3 Grad C Nach drei Tagen wechselt man ca. 50% Wasser und filtert den Rest des Medikamentes über Kohle aus. Temperatur wird wieder auf die Normale Temperatur gestellt. Nach 5 Tagen wird noch mal die Behandlung durchgeführt Flubenol Dieses Medikament kann nur in Verbindung mit DMSO (Dimethylsulfoxid) durchgeführt werden. DMSO löst den Wirkstoff Flubenol. Zur Behandlung löst man 200mg/100liter Wasser und 10ml DMSO in einem Glas und gibt diese Lösung dann ins Becken. Nach 7 Tagen macht man dann einen Wasserwechsel und gibt anschließend wieder die Dosis von 200mg/100liter Wasser zu Die Behandlung ist unbedingt mindestens 3 Wochen durchzuführen. Flubenol wirkt auf die Nahrungsaufnahme der Kiemenwürmer, d.H. sie wird geblockt So das die Kiemenwürmer langsam verhungern. Bei Kiemenwürmern dauert dies ca. 10 bis 12 Tage Bei Nematoden ca. 10 bis20 Tage Nifurpirinol (Aquafuran) Das Medikament hilft sehr gut gegen bei äußeren und inneren bakteriellen Infektionen. Das Medikament gibt es als Gelatinekapseln mit 100mg Nifurpirinol erhältlich. Man dosiert eine Kapsel auf 40 Liter Wasser. Die Kapseln werden geöffnet und das Pulver in Wasser aufgelöst, und anschließend ins Beckengegeben. Nach 5 Tagen wird ein Wasserwechsel durchgeführt und der Rest mit Kohle ausgefiltert. Neomycinsulfat erhält man in Apotheken und ist ein Antibiotikum. Zur Behandlung von bakteriellen Infektionen dosiert man 2gr/100 Liter Wasser. Die Anwendung soll in gesonderten Becken erfolgen, da es auch Bakterien im Filter vernichtet. Nach 5 Tagen ist die Behandlung abgeschlossen. Es ist ein Antibiotikum das eine großes Wirkungsspektrum besitzt. Man dosiert 15mg/L Wasser. Nach 3 Tagen wird durch Wasserwechsel und Kohlefilterung das Medikament entfernt. Für Schäden und Folgeschäden wird keine Haftung übernommen, ebenso für vollständigkeit
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